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EXIT - Das Spiel: Das geheime Labor

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Ihr seid als Versuchspersonen in Labor geraten. Man hat euch betäubt. Als ihr wieder aufwacht, ist die Tür verschlossen. Euch offenbart sich eine Fülle von Rätseln, die es zu lösen gilt, um wieder aus dem Labor zu kommen.

Wir haben dieses Spiel mit vier Personen gespielt. Es war das erste Spiel der Reihe, das ich mitgespielt habe. Unsere Spieldauer betrug knapp zwei Stunden und wir haben bei einem Rätsel auf die Hilfe-Karten zurückgreifen müssen.

Die Rätsel

Dieses Spiel beinhaltet 10 Rätsel. Die Rätsel sind herausfordernd und man sollte besser schon etwas Erfahrung mit Rätseln dieser Art gesammelt haben – sei es bei Spielen dieser Art oder in Escape Rooms. Das Level „Fortgeschrittene“ halte ich hier durchaus für angebracht.

Abgesehen von einem kleinen Detail finde ich alle Rätsel logisch. Die Schwierigkeit liegt hier eher in der Komplexität der Materialien. Die Rätsel lassen nicht zu viel Interpretationsspielraum. Dadurch verrennt man sich nicht zu leicht. Es werden zudem keine speziellen Chemie- oder Biologie-Kenntnisse benötigt, um dieses Spiel zu spielen.

Die Rätsel sind zwischen konservativ und kreativ weit gefächert. Dadurch wird das Spiel nicht langweilig. Insbesondere Rätsel-Karte P hat mich fasziniert.

Der Kontext „Das geheime Labor“

Gespielt wird in einem (fiktiven) Labor. Gut die Hälfte der Rätsel betten sich gut in diesen Kontext ein. Die anderen Rätsel hätten auch in jedem anderen Spiel der Reihe ihren Platz finden können.

Die Texte auf den Lösungs-Karten, wie man nach einem gelösten Rätsel an Materialien für die weiteren Rätsel kommt, sind rein zweckmäßig. Hier wird versucht, den Labor-Kontext irgendwie aufzugreifen, aber ich finde die Überleitungen einfach zu weit hergeholt. Es entwickelt sich dadurch keine wirkliche Geschichte. Andererseits wird das Spiel dadurch nicht zu textlastig, so dass man sich auf das Lösen der Rätsel konzentrieren kann.

Fazit

Dieses Spiel punktet in meinen Augen ganz klar im Bereich der Rätsel. Die Rätsel sind abwechslungsreich und gut gestellt. Der Schwierigkeitsgrad bewegt sich wirklich im Mittelfeld.

Die Einbettung in „Das geheime Labor“ trübt das Gesamtbild ein wenig. Bei den Rätseln ist das noch etwas besser gelungen, bei den Überleitungen eher weniger. Legt man darauf keinen so großen Wert, ist das Spiel aber durchaus empfehlenswert.

Meine Bewertung

Passend für die Zielgruppe:
Rätsel:
Einbettung in den Kontext:
Gesamteindruck:

Material zum Kopieren

Wenn ihr das Spiel weitergeben möchtet, solltet ihr nur das Material beschreiben / falten / zerschneiden, bei dem es unvermeidbar ist. Alles, was ihr auf einem Extrablatt lösen könnt, solltet ihr auch dort lösen. Dann müsst ihr folgendes Material vorab kopieren:

Material einblenden